letzte Änderung: 2824.02.2016

Die Querruderservos sitzen in vorbereiteten Rahmen, die jederzeit - z.B. zum Tausch einer defekten Rudermaschine - gelöst werden können.

Für die Flügel-seitige Aufnahme der Ruderstiftscharniere sind Balsaklötze vorgesehen.

Aus Sicherheitsgründen werden die GfK-Ruderhörner über den ganzen Querschnitt der Stirnseiten im Ruder verharzt.


Im Forum RC-Network finden Sie einen Thread, der die "Geschichte" des Prototypen illustriert (Nickname: chris-67).


Die dünnen Randbögen der Tragflügel sind dennoch stabil konzipiert. Mit dem Schwingschleifer wird der Verlauf zur Endleiste hin heraus gearbeitet.

Alle Holmverkastungen sind als "Kammverkastungen" ausgeführt. D. h. einem Kamm gleich werden die an einem Stück befindlichen Verkastungselemente entlang des betreffenden Holmes in den Flügel gesteckt. Dies führt zu einer deutlichen Bauzeitersparnis.


Die tragenden Komponenten der beiden Motor- und Fahrwerksgondeln werden nach dem Abnehmen des Flugzeugmittelteils von der Helling einfach in entsprechende Rippennuten gesteckt. Verzüge sind somit praktisch ausgeschlossen.

Die beiden vorderen hier im Bild sichtbaren Röhrchen beinhalten die 2,5 mm2 Hochstromkabel, die verbleibenden Röhrchen die Adern für Flug- und Fahrtregler, Fahrwerksstromversorgung, Endschalter, Querruder und Flügel-positionslichter.


Sieben Schrauben halten die komplett am Stück montier- und demontierbare Hauptfahrwerksbaugruppe am Ort. Der Ein- oder Ausbau gelingt innerhalb von Minuten.

Antriebsmotor und Flugregler sind durch die Öffnung relativ gut erreichbar. Durch den Verzicht auf eine abnehmbare GfK-Motorhaube konnte wesentlich an Gewicht gespart werden.

Das Fahrwerk ist, inkl. Schleif- und Hartlöthellinge, sowie Mikrocontroller-steuerung, als Set im SHOP erhältlich!


Als Nasenleisten dienen jeweils Kiefernholme, deren vordere Kanten vor dem Aufbringen der Beplankung nur wenig gebrochen werden müssen.

Die Flügelsicherung besteht aus einem Sperrholzzapfen, der mittels einer Nylonschraube im zugehörigen Kasten auf der Innenseite gehalten wird.

Ausfräsungen in den beiden Kontakt-rippen erlauben den einfachen Einbau grüner Multiplexstecker/-buchsen nebst passender Einklebeadapter.


Der Prototyp im Rohbau.

Die Nase wurde erst nach dem Beplanken abgetrennt.

 


Zwei quer durch das große Flugzeugmittelteil in einer Geraden verlaufende, zweifach verkastete Doppelholmpaare garantieren die nötige Stabilität und Festigkeit der Tragflügelkonstruktion. Sie verlaufen darüber hinaus längs zweier Sperrholzspanten, die ihrerseits wiederum direkt mit der Steckungs-konstruktion (Strongal, Fa. Petrausch) verharzt werden.

Fester und leichter zugleich geht´s kaum!


Die Landeklappenservos können wahlweise durch die Klappenöffnungen selbst, oder auch durch die Kabinenhaubenöffnung in die beiden Rahmen geschoben und fixiert werden. Die Ruderkreuze/-scheiben werden mit einem Bit einfach durch die Klappenöffnung auf den Servoantrieb geschraubt.


Anders als die Original Comet, die über einen Schleifsporn verfügt, wurde dem glattCAD Modell aus Gründen einer besseren Praxistauglichkeit ein relativ einfaches Spornrad verpasst. Dessen Aus- oder Umgestaltung soll deshalb im Bedarfsfalle dem (Scale-) Modellbauer vorbehalten bleiben.

Die Anlenkung erfolgt über zwei Stahllitzen. GfK-Ruderhorn, Federstahl, Rad, Stellringe und Litze sind im Bausatz enthalten.


Die Orte der Verklebung zwischen Bowdenzugröhrchen und Spanten sind bereits konstruktiv vorgegeben.
Die Röhrchen folgen damit einer perfekten Kurve zwischen Servo und Ruderhorn, welche die größt-möglichen Radien aufweist. So werden die Reibung der Züge und das Ruderspiel minimiert.

Ein Aufnahmerahmen für die Rudermaschinen ist vorgesehen. Es können bis zu vier Servos (2x HR, SR, Spornrad) in Standardgröße Platz finden.


Der glattCAD Prototyp erhielt das glänzend-schwarze Finish der G-ACSP Black Magic mit ihren goldenen Kennungen.

Zum Bausatz ist ein nur 23 µm dünner EASYPLOT ® Dekorbogen mit Transferfolie erhältlich.
Sie haben die Wahl zwischen den Kennungen der G-ACSS (rot), G-ACSP (schwarz) oder G-ACSR (grün).


Am 24.06.2012 hat die glattCAD DH-88 Comet ihren Erstflug erfolgreich gemeistert. Die Comet fliegt sehr neutral, ohne Tendenz zum Unterschneiden oder zu Lastigkeits-änderungen.
Weitere Flüge belegten die erstklassige aerodynamische Auslegung des Modells. So kann die Comet - auch Dank ihrer hervorragend wirkenden Landeklappen - lammfromm zur Landung einschweben. Erstaunlich - bei der spitzen Outline ihrer Flügelenden!

> Video des zweiten Fluges <-


"Gitterrohrrahmen", Klarsichthaube und Cockpitwanne sind in einem Stück abnehmbar.

Hinten greifen zwei kleine GfK-Zapfen in den Rumpfspant. Vorn wird die Einheit durch die beschriebene Bowdenzug-Arretierung gehalten.


Um die Kabinenhaube sicher zu fixieren, greift eine Bowdenzugseele mit 0.8 mm Stahlkern in ein Klötzchen unter dem Blendschutz.

Das zugehörige Bowdenzugröhrchen reicht bis nach vorn zur abnehmbaren Nase, von wo aus die Haube "fernbedient" wird. Hier liegt der um 90° gewinkelte Bowdenzug in einer gefrästen Nut im Rumpfspant. Das ungewollte Herausrutschen des Zuges aus dem Röhrchen verhindert die aufgesetzte Nase. Es gibt somit keine äußerlich sichtbaren Teile der Haubenverriegelung.


Um den typischen Original-"Gitterrohrahmen" der Kabinenhaube auch im Modell nachzubilden, werden aus GfK-Platten gefräste Rahmenbauteile miteinander verharzt. Damit erhält man ein stabiles Gerüst, welches mit einer Klarsichthaube aus VIVAK ® zu verkleben ist.

Der Blendschutz im Cockpit, eine Fläche für das Panel und eine Cockpitwanne sind für die weitere Gestaltung in eigener Regie vorbereitet. Hier findet Balsa harter Sortierung Verwendung.


Nur fünf Exemplare der Comet wurden gebaut. Die rote G-ACSS Grosvenor House wird regelmäßig als Star der Shuttleworth Collection auf dem Taxiway und erst kürzlich auch wieder in der Luft präsentiert. Die schwarze G-ACSP Black Magic wird unter großem Aufwand restauriert.

Beim glattCAD Modell im Maßstab 1:5 durfte die Harmonie ihrer Linien auf keinen Fall verloren gehen. Die Outline des Flügels wurde nicht verändert, weshalb eine geometrische Schränkung vorgesehen ist.


Spannweite und Rumpflänge der glattCAD Comet betragen 2,68 m, bzw. 1,77 m. Angetrieben wird sie am Besten elektrisch.

Nach der erfolgten vollständigen Überarbeitung des Prototypen beträgt das Abfluggewicht des Serienmodells - je nach "Scalefaktor" - etwa 7,3 bis 8,0 kg.

Mit dem Redesign wurden zum Beispiel - um Gewicht zu sparen - ausgewählte Kiefernholme durch Balsa ersetzt.

Sowohl das Original, wie auch dieses Modell der Comet sind praktisch vollständig aus Holz gebaut. Der glattCAD Prototyp absolvierte seinen erfolgreichen Erstflug am 24. Juni 2012.

So gibt es auch beim glattCAD Flugmodell mit Ausnahme der Radverkleidungen keine weiteren GfK-Verkleidungsteile, denn die beiden Außenläufer der Ø 50 mm/Länge 65 mm-Klasse (ca. 400..450 gr, 250 - 300 U/min/V) können durch die Öffnungen der Motorgondeln montiert und demontiert werden. Der Frästeilesatz wird vollflächig mit  Balsa beplankt.


Die Rumpfnase ist abnehmbar. Sie wird durch vier starke, geführte Stiftmagnete gesichert, welche wiederum an vier Flach-magneten haften, die hinten an vier Balsaklötzchen (hellgelb) geklebt werden.

Die lineare Führung sorgt in Kombination mit der starken Haftkraft der Seltene-Erden-Magnete zuverlässig dafür, dass sich die Nase nicht im Fluge verab-schieden kann.

Der auf einem GfK-Träger fixierte Akku-pack wird von vorn in den betreffenden Schacht eingeschoben.


Auch beim glattCAD Flugmodell der DH-88 empfiehlt sich natürlich der Einbau eines kräftigen Landescheinwerfers. Bestens geeignet ist moderne LED Technik.

Im Prototypen wurde beispielsweise ein CREE MC-E Emitter auf Starplatine verbaut, der in einen passenden Fraen Reflektor mit einem Abstrahlwinkel von 32° montiert wurde. Die Leistung liegt bei über 10W.
Die Beleuchtung ist in den Comet Sets nicht enthalten.


De Havilland DH-88 Comet

Speziell für das MacRobertson Air Race 1934 konstruiert genießt dieses Flugzeug unter Modellbauern einen Kultstatus.
80 Jahre alt, überzeugen seine Linien noch heute, als wären sie gestern erst der Feder des Designers entsprungen.
Hier im SHOP können Sie es bestellen!

-> Baubeschreibung <-


Wie in dem Bild weiter oben zu erkennen ist, werden Rumpf, Seiten- und Höhen-leitwerk, sowie alle Ruder auf speziellen Hellingen gebaut. Dieses Vorgehen garantiert einen verzugfreien Aufbau.

Aus Gewichtsgründen werden die Holme in Rumpf, Tragflächen und Leitwerk - je nach Belastung - zum Teil als Kiefern- bzw. Balsaholm ausgeführt. So dienen die dünnen Balsaholme der Verlaufsgüte der Beplankungsflächen, wogegen Festigkeit und Steifigkeit durch die Kieferholme sicher gestellt sind.


Der Akkuschacht ist filigran und hochfest zugleich. Er gestattet den GfK-Akkuträger - siehe Bild oben - in verschiedenen definierten Positionen zu arretieren. Dazu dienen die kleinen, mittig gefrästen, kreisrunden Löcher. Dieses Konzept bietet den unschätzbaren Vorteil, die Schwerpunktlage jederzeit und ohne eine bauliche Änderung präzise justieren zu können.

Im vorderen Bereich, unter dem Schacht, können Empfänger- u. Fahrwerksakku verstaut werden.


Weiter hinten im Akkuschacht ist das verschiebbare Akkuträger-Widerlager zu erkennen. Der herausnehmbare Stift in der Mitte erlaubt das Versetzen des Widerlagers.

Die darin verklebten 5,5 mm Goldkontakte sorgen beim Einschieben des Trägers automatisch für die elektrische Verbindung und tragen daneben auch mechanisch zum sicheren Halt des Akkupacks bei. Zusätzlich wird er vorn gesichert.


Der CAD-Screenshot rechts zeigt das Akkuträger-Widerlager mit den 5,5 mm Goldkontakten und dem Arretierungsstift aus Aluminium aus anderer Perspektive.

Ein unbeabsichtigtes Verdrehen des Widerlagers wird konstruktiv mittels eines im Rumpfspant lose geführten Kiefernstabes verhindert. Der Stab ermöglicht das Verschieben des Widerlagers. Zu erreichen ist er durch die Kabinenhaubenöffnung.


Jedes Kabel, das im Modell über eine längere Distanz zu führen ist, liegt fein säuberlich in einem dünnwandigen Röhrchen. Hierfür werden "Sangria"-Trinkhalme verwendet. Die Verklebepunkte wurden eigens in den betreffenden Bauteilen - hier im Bild die Rumpfspanten - vorgesehen.


Als Positionsbeleuchtung kann am Heck eine Highpower LED (z. B. Seoul Emitter, 3,5 W) installiert werden. Sie muss wegen der hohen Kerntemperatur unbedingt mit Wärmeleitkleber auf einen Kühlkörper aufgebracht werden. Üblicherweise sind diese stabförmig, aus Aluminium und haben einen Durchmesser von 8 mm.
Die passenden Aufnahmen sind bereits konstruktiv vorbereitet.

In einem durch die Rumpfspanten geführten Röhrchen lässt sich das zugehörige Aderpaar sauber verstauen.


Seiten-, Höhen- und Querruder bewegen sich in Hohlkehlen.

Mittels klassischer Stiftscharniere, die dem Bausatz beiliegen,  können sie angelenkt werden. Alle Ruderhörner liegen ebenfalls als speziell gefräste GfK-Teile bei und werden vollflächig in den stirnseitigen Balsaelementen der Ruder verklebt. So ergeben sich zuverlässige Anlenkungen.


Die Höhenleitwerksflosse wird an einem Stück auf einer Helling aufgebaut, um dann in einer filigranen Aufnahmekonstruktion des Rumpfes zwangsgeführt und winkelrichtig verklebt zu werden. Auch das Seitenleitwerk und alle Ruderblätter werden auf einer Helling errichtet und noch dort einseitig beplankt.

Alle Hellinge können übrigens in (fast) jedem Baustadium vom Bautisch genommen und beliebig wieder eingerichtet werden, ohne dass Verzüge befürchtet werden müssten!

Dieser Bausatz richtet sich an den erfahrenen Modellbauer. Die über 150 Seiten starke und mit über 400 Bildern ausgestattete Bauanleitung steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Nehmen Sie sich etwas Zeit und stöbern in dieser ausführlichen und detaillierten Anleitung. So können Sie zuverlässig einschätzen, ob Sie den Aufbau dieses phantastischen Modells meistern werden. Obwohl der Rohbau wegen der hohen Passgenauigkeit in wenigen Tagen zu bewältigen ist, benötigt die Fertigstellung doch ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen. Doch der Stolz auf das Geleistete, und die erstaunlich gutmütigen Flugeigenschaften werden Sie am Ende richtig glücklich stimmen!

Um die zeitintensive Arbeit der Beplankung zu verkürzen, sind
3D-konstruierte, CNC-gefräste Beplankungselemente für Rumpf und Motorgondeln
verfügbar.