letzte Änderung: 01.12.2013


Spannweite und Rumpflänge dieses Nachbaus betragen je etwa 2,70 m (M1:5). Der Prototyp wird elektrisch angetrieben. Aerodynamisch wurde das Modell - dem Original entsprechend skaliert - für eine längsneigungsfreie Fluggeschwindigkeit von knapp 150 km/h ausgelegt.

Voraussichtlich soll die Maschine in GfK-Bauweise entstehen.

 


Der zweite Führerstand der A10/A12 Schulungsversion - soll optional auflaminiert werden können.

Hier im Bild ist der markante "Höcker" nicht dargestellt. So könnte die Maschine beispielsweise auch als A-0 oder A-1 ausgerüstet werden.

 


 
Im Falle der alternativen Fertigung auf der Portalfräse entfielen diese Besonderheiten..

Wie alle Details an dieser außergewöhnlichen Maschine wurde auch die Luftzuführung für den Heckmotor mit größter Sorgfalt modelliert. Dank sehr guter Vorlagen - und viel Geduld - entstanden komplexe Flächenverläufe in höchster Güte. 


Die Klappen des Hauptfahrwerks passen natürlich perfekt in die Randsicken der Schächte. Alle Ruder laufen selbstverständlich in Hohlkehlen.


Die Ladereinlässe werden in dreiteiliger Form laminiert. Per Software kann jedes virtuelle Objekt auf Hinterschnittfreiheit überprüft werden. Das Risiko beim Lösen des Urmodells aus der Form bzw. beim Trennen des Laminats wird minimiert.

Die MG-Führungsrohre sind Bauteile, die an markierten Stellen vom Modellbauer selbst aufgebracht werden. 


Dornier Do 335, A10 o. A12

Die Do 335, in der zweisitzigen Variante auch als Ameisenbär bekannt, hätte gegen Kriegsende eigentlich das Blatt wenden sollen. Jedoch kam sie nicht mehr in den Kampfeinsatz.

Mit ihren über 750 km/h gilt dieses Flugzeugmuster als das schnellste je in Serie gebaute Flugzeug mit Kolbenmotor!

[Foto: M. Griehl: Do 335, 435, 635: Kampfflugzeug-Aufklärer-Zerstörer-Nachtjäger]


Die hinter dem vorderen Spinner erkennbare Abdeckung wird als ein eigenes Bauteil nachgebildet.
Da es sich beim Original um ein Gitter handelt, steht noch nicht fest, aus welchem Material es am besten hergestellt werden könnte.


Weil der Rumpf im Bereich unter dem Einlass für den Heckmotor andere Krümmungsverhältnisse aufweist als unter dem vorderen Einlass, muss für beide Einlässe je ein eigener Satz an Urmodellen und Formen gefertigt werden.

Zur Orientierung: So ein Ladereinlass hat eine Länge von etwa 20 Zentimetern!


Die Konstruktion der Luftauslässe am Heck des Flugzeugs war besonders aufwändig. Um die Entformbarkeit sicherzustellen, muss der hintere Rumpfabschnitt nicht nur vertikal, sondern auch horizontal geteilt werden, siehe auch Bild 3, oben.

Zum einfacheren Transport wird der Rumpf des Modells zweiteilig sein. Die Trennstelle liegt knapp vor dem Heckmotor, so dass dieser - zusammen mit der evtl. vorgesehenen (kurzen) Fernwelle - im hinteren Teil verbleibt. 


In diesem Bild ist die zur Temperaturkontrolle ausstellbare Klappe zu sehen. Sie könnte auch im Modell einmal angesteuert werden.
 


Trotz der komplizierten Flächenanformung - besonders im Bereich der Endleiste - müssen Flächen- und Rumpfteil hinterschnittfrei konzipiert werden.
Am Ende wollen Flügel und Rumpf sauber ineinander passen.