letzte Änderung: 22.03.2014

Die LTR-14 wurde in klassischer Bauweise konzipiert, als ein beispiellos schönes Gitterwerk aus Pappel- und Flugzeugsperrholz, sowie Balsa verschiedener Härten. Besser lassen sich Gewicht, Stabilität und Ästhetik wohl kaum vereinen!

 Im Rumpfbereich hinter dem Flügel bis etwa zum Ansatz des Seitenleitwerks wird das Modell vorbildgetreu bespannt. Das Rumpfvorderteil, die Trag-, Dämpfungs- und Ruderflächen werden beplankt. Aus GfK sollen die Motorhaube und diverse Fahrwerksteile laminiert werden.


 
In diesem Bild sind die Konkaven zwischen den Holmnuten der Spanten und an den Rändern des horizontal eingebauten Fachwerks gut zu erkennen. So ist gewährleistet, dass die Spanten - wie beim Original - nach dem Bespannen unsichtbar bleiben.

Die Holme entsprechen übrigens in ihren Verläufen und ihrer Anzahl genau dem Original aus den 30ern.


Die Tragflächen erhalten vier doppelt Balsa-verkastete Holmreihen. Wie ein Kamm wird solch ein Verkastungselement einfach aufgesteckt - an einem Stück.

Die Holme aus Kiefernleisten selbst sind relativ dünn, wie auch die Sperrholzrippen sehr stark ausgespart wurden. Die Materialstärke nimmt - der Belastung entsprechend - nach außen hin ab.

Insgesamt entsteht eine konsequent vermaschte, äußerst stabile und dennoch leichte Konstruktion.

 


An mancher Stelle des aufwändigen Rumpffachwerks treffen bis zu drei verschiedene Bauteile aufeinander, die ausnahmslos ineinander verzinkt sind.

Alle Aussparungen erhalten stets das gleiche Übermaß, so dass das Zusammenstecken und Verkleben einfach zu bewerkstelligen ist - ohne aufwändige Vorbereitung der Nuten mit der Schlüsselfeile.
Es entfällt somit der entscheidende Vorteil des Laserschnitts zugunsten des klassischen Fräsens. Und die Verklebungen halten eben sicherer!


Ein Moki Sternmotor wird voraussichtlich den Prototypen befeuern. Hierfür wurde ein fünffach gegen das Drehmoment verstrebter Motordom entwickelt.

Eine Elektroversion mit modifiziertem Motordom ist auch in Vorbereitung, ideal für 10 bis 12s, ca. 120 bis 150 A., Motor ca. 160 bis 180 U/min/V.


Laird Turner LTR-14

Die LTR-14 (auch: RT-14, Meteor) ist das wohl bekannteste Rennflugzeug des berühmten Roscoe Turner. 1938 gewann er mit dem Pesco Special genannten Airracer die Thompson Trophy mit einer Geschwindigkeit von 456 km/h.

Für den glattCAD Nachbau wurde der Maßstab 1:3 gewählt. Die Maschine wird 2,36 m lang und hat eine Spannweite von 2,57 m. Der Durchmesser der gigantischen Motorhaube beträgt 42 cm.


Alle Ruder verlaufen in Hohlkehlen. Wie beim Original werden die Landeklappen verdeckt exzentrisch gelagert und "unsichtbar" angelenkt.

Solange der Flügel nicht am Rumpf fixiert wurde ist die Rudermaschine über eine Öffnung der Wurzelrippe bequem zugänglich.

Auch die (hier nicht dargestellte) steckbare Höhenruderflosse weist die gleiche Öffnung auf.

 


Der Servo für das Querruder kann mitsamt seines Einbaurahmens eingeschraubt und entnommen werden.

Eine interne Anlenkung wäre bei der maximalen Hebelarmlänge von 10 mm problematisch. Deshalb soll dieses Ruder - zumindest "serienmäßig" - extern angelenkt werden.


Das konvexe Vorderteil des in der Hohlkehle verlaufenden Seitenruders wird einbaufertig als Balsabauteil gefräst. Eigentlich ist hier nur noch die Vorderkante (Nasenleiste) des Seitenleitwerks in Form zu schleifen.


Der Landestoß wird durch eine raffinierte Struktur im rechten Winkel aufgefangen, um auf die Steckung des Tragflügels und über Spanten und Beplankung auf die Zelle verteilt zu werden. Der Tank findet daher im Schwerpunkt oberhalb Platz.


Durch tropfenförmige GfK-Schalen werden die CfK-Fahrwerksbeine verkeidet.

Die Räder haben einen Durchmesser von 200 mm.

Das Seitenruder wird vorzugsweise innen angelenkt. Der Servorahmen, die Antriebsstangenführungen, usw. sind jedenfalls bereits im Entwurf integriert.


Seitenruder und Heckfahrwerk werden mittels eines gemeinsamen Servos angesteuert. Durch die Rumpföffnung über dem Spornrad sind die für die Einstellung und Wartung wichtigen Bauteile gut zu erreichen. Die Verkleidung des Rades passt sich beim Einlenken vorbildgetreu der Rumpfkontur an.

Der Prototyp der glattCAD LTR-14 wwird gerade aufgebaut!
Beinahe tagesaktuell gibt´s Info -> hier <-!