letzte Änderung: 14.11.2017

Um dem Modellbauer eine sichere Fertigstellung seiner Iskra zu erleichtern, wurde jedem Bauteil natürlich eine Kennung zugewiesen, die alle in der reich bebilderten Bauaunleitung wieder zu finden sind.

Als Beispiel sei hier ein Blick in die Bauanleitung der glattCAD Me-209 empfohlen!

Aderführungen für die elektrische Verkabelung sind in Rumpf und Tragflächen integriert. Im Bild links sind diese hellblau dargestellt.

Für alle Rudermaschinen wurden passende Aufnahmen konstruiert.

Sie bestehen aus einer soliden Außenplatte aus Flugzeugsperrholz auf die, zur Innenseite hin, ein gefräster Pappelsperrholzrahmen geklebt wird. In zwei in die Aufnahme geharzte Futterstücke können Servos im Standardformat geschraubt werden.

Der Rahmen seinerseits wird in die zugehörige, im Flügel fest
integrierte Auflage geschraubt.

Die Teilung des abnehmbaren Tragflügels  vom Rumpf erfolgt knapp außerhalb der beiden Einlässe.

Das Haupfahrwerk fährt zum Rumpf hin ein, wo Rad und Federbein im jeweiligen Schacht verschwinden. Er befindet sich hinterhalb der integrierten Lufteinlassführung.

[Foto: T. Muic/Airliners.net]


Im Winter 2017/2018 werden zwei Prototypen durch versierte Modellbauer aufgebaut. Sie berichten über ihre Erkenntnisse zum Bau und zur Flugerprobung.
Im Ergebnis sollen 2018 ein Frästeilebausatz, ergänzt durch diverse GfK-Komponenten und eine Kabinenhaube verfügbar sein.

Die Struktur der glattCAD TS-11 ist filigran, leicht und stabil zugleich. Sie besteht in großen Teilen aus hochwertigen Pappelsperrhölzern, ergänzt durch eigens selektiertes Balsa und vielfach-verleimtes Flugzeugsperrholz bester Qualität.

Das Abfluggewicht (nass) wird je nach Ausstattung bei 14 bis 18 kg liegen.

Die Maschine wird vollbeplankt, idealerweise mit 2- oder 2,5mm starkem Balsa.
Wie bereits für die glattCAD DH-88, die HE-162 und die ME-209 sollen auch für die Iskra 3D-entwickelte Beplankungsstreifen angeboten werden.

Eine Oberfläche aus Glasfasergewebe mit einer harten Deckschicht (z.B. Epoxy-Harz/-Härter) schützen vor Beschädigung und garantieren höchste Belastbarkeit.

[Foto: J. Miller/Airliners.net]


Zwei Beuteltanks (z.B. Platypus) können mit je bis zu 2ltr. Sprit betankt werden. Mittig wurde Raum für einen Smoketank (1 ltr.) eingeplant. Die Tanks sitzen ideal im Schwerpunkt.

In eigener Regie können auch klassische Flaschentanksysteme eingebaut werden.

 


Alle drei Tanks können mit wenigen Schrauben wartungsfreundlich montiert/demontiert werden.
Für die beiden Sprittanks gibt es zwei alternative Positionen zur Aufnahme/Arretierung des Verschlussstücks. So kann aus verschiedenen Beutel-Fabrikaten gewählt werden.

PZL TS-11 Iskra

Das Modell der Iskra (dt.: Funke) im Maßstab 1:4 (Länge 2,79m, Spannweite 1,51m)  ist für einen Antrieb mit einer Turbine bis etwa 160N ausgelegt.

Der Bausatz soll im Herbst 2018 verfügbar sein!

Dieser kleine polnische Strahltrainer wurde von 1963 bis 1987 gebaut. Seine Höchstgeschwindigkeit: 720 km/h.


Die Einlasskanäle sind strömungsgünstig gestaltet. "Leitbleche" aus Flugzeugsperrholz erhöhen den Wirkungsgrad des Duct-Bereichs vor der Turbine.

Diverse schwierig selbst zu erstellende Teile, wie z.B. die Einlasslippen, die Struktur am Auslass,  Fahrwerksverkleidungen und -Restabdeckungen sollen als laminierte GfK-Bauteile angeboten werden.

Zu Transportzwecken kann der Rumpf geteilt werden. 

Nur eine Schraube und zwei Sicherungshaken aus GfK sollen den     abnehmbaren Leitwerksträger sichern.

Im Bild sieht man die versteckte Anlenkung des Höhenruders durch einen im Seitenleitwerk untergebrachten Servo über zwei GfK-Ruderhörner m. Kugelkopf (Kugelkopf hier nicht dargestellt). Ein im Querschnitt quadratisches Vierkantprofil (grau) nimmt die Höhenruder mit. Das Höhenleitwerk ist abnehmbar.

Alle Kleinkomponenten sind zu Wartungszwecken erreich- und austauschbar.

Als Hauptfahrwerk ist z.B. das Behotec C-50 Flach-Revers geeignet. Es bringt genügend Leistung, um die vergleichsweise großen Räder zuverlässig einfahren zu können.

Zwei solide Steckungsrohr-Systeme (Strongal, Fa. Petrausch) übertragen die Flügelkräfte sicher in den Rumpf.