letzte Änderung: 10.08.2012

[Foto: T. Muic/Airliners.net]


In einem ansprechenden Finish präsentiert das polnische Iskry Team diesen Flugzeugtyp. Von der TS-11 wurden nicht allzu viele gebaut oder exportiert, davon allerdings während eines kurzen Zeitraums eine große Stückzahl ausgemustert. Daher avancierte die Iskra auch zu einem beliebten Freizeitspaß für betuchte Privatleute.

Scale- und Semiscale Modellbauer haben folglich die Wahl zwischen einigen militärischen und zivilen Farbgebungen.

 


Dem Impeller geschuldet musste der Auslassquerschnitt etwas vergrößert werden, ohne den markigen Charakter zu beinträchtigen.

Mit seiner Spannweite von 2,00 m und der Länge von 2,30 m ist der Jet das ideale Modell für die neue schubstarke Generation in der 120er Impeller-Klasse.

Die aerodynamische Auslegung erlaubt längsneigungsfreie Geschwindigkeiten von knapp 140 km/h, "angedrückt" oder "vollgas" natürlich weit schneller.

[Foto: J. Miller/Airliners.net]


Obwohl für die Urmodell-Fertigung auf der Portalfräse konzipiert, weisen bereits die beiden großen hinteren Urmodellteile der glattCAD Iskra Scale Details auf, wie zum Beispiel die Verkleidungsbleche des Höhenflossen-Rumpfübergangs. Für alle weiteren Details und typischen Merkmale des Originals werden eigene Formen hergestellt.


Dank der günstigen Outline und Geometrie des Vorbilds wird sich auch das Flugmodell (jet-)trainer-like verhalten.

Die große Kabinenhaube erlaubt freien Zugang zu den "Innereien".


PZL TS-11 Iskra

Dieser kleine polnische Strahltrainer wurde von 1963 bis 1987 gebaut. Seine Höchstgeschwindigkeit: 720 km/h.

Das Modell der Iskra (dt.: Funke) im Maßstab 1:5 ist für einen Antrieb mit einem 120er Impeller ausgelegt.


Die Räder des Hauptfahrwerks verschwinden genau da, wo eigentlich das Hosenrohr hingehört. Die Führung des Luftstroms vor dem Impeller erforderte daher einigen planerischen Aufwand. Nur wenige Millimeter trennen Hosenrohr und Rad voneinander.


In der Folge bedurfte auch die Kräfteübernahme durch die beiden Steckungsrohre einer diffizilen Lösung.
Zwei stabile CfK-Spanten übernehmen zum Einen die Aufgabe des Kraftschlusses zwischen linkem und rechtem Flügel, zum Anderen die Ableitung des Landestoßes auf die Zelle.

Die Impellereinheit soll durch die Rumpfunterseite leicht montier- und demontierbar sein.


Im Schnitt lassen sich die niedrigen Profil- und parasitären Widerstände erkennen: Sie garantieren höchste aerodynamische Güte und machen das Flugzeug schnell.


Anders als in dieser Darstellung zu vermuten, reicht die Kabinenhaube vorne bis zu dem feinen Knick, siehe auch Bild 4, weiter oben. Dieser kleine Fensterbereich (hier in grün) ist allerdings "festverglast".


Die Planung der Einlässe bezüglich des Urmodell- und Formenbaus, im Wesentlichen also der Festlegung der Trennebenen, gestaltet sich schwierig und ist noch im Entstehen. Aus fertigungstechnischer Sicht gilt es ein Optimum zu finden.